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Bruno Gironcoli

*1936 in Villach, Kärnten—lebt und arbeitet in Wien

abbildung

BRUNO GIRONCOLI Siebdruck/Karton 18/20 47,5x65cm

"Ich habe einmal gesagt, es geht um bildhauerische Idee, was immer das ist. Das ist ja für das einzelne Subjekt eine subjektive Formvorstellung, die es, wenn es die Fähigkeit hat, solches zu realisieren, zu einem Klang bringt, der eventuell andere Menschen berühren kann, und nur in dem Produkt, das in so einer Zusammenführung entsteht. Ich bilde mir ein, dass mir das manchmal gelingt, wie relativ so etwas immer ist. Ich meine, das ist ja mein Unternehmertum. Es bleibt mir belassen, das zu versuchen. Und dann kommt der Augenblick [...] dass die Dinge vor eine Menschengruppe gebracht werden und von der beurteilt werden. Und dann werde ich schon hören"

Bruno Girocoli

Biographie pfeil

1936 geboren in Villach, Kärnten.
1951 1956 Gold-, Silber- und Gürtlerlehre in metallverarbeitenden Vertrieb in Innsbruck.
1957 Studium der Malerei an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Professor Eduard Bäumer.
1960 1961 Aufenthalt in Paris. Zu Ende seines Aufenthaltes entdeckt er Arbeiten von Alberto Giacometti und lässt sich von diesen inspirieren. Dazu beschäftigt er sich mit der Literatur und Philosophie des Existenzialismus.
1961 1963 für kurze Zeit erfolgt die Teilnahme an der Metallbearbeitungsklasse von Eugen Meier an der Universität für angewandte Kunst in Wien. In dieser Zeit entstehen Akt- und Portraitstudien und es folgen die ersten Versuche den menschlichen Körper ins Plastische umzusetzen.

Ausstellungen  pfeil

2007 Gerhard Marcks Haus, Bremen;

NÖ DOK für moderne Kunst, St. Pölten;

BA-CA Kunstforum, Wien;

Palais de Tokio, Paris;

Museum der Moderne Salzburg.

2006 Galerie Karl Pfefferle, München;

Galerie Hofstätter, Wien;

Ursula Blickle Stiftung,

Kraichtal; OPEN SPACE Köln.

2005 Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt;

Haus der Kunst, München; Vous Etes Ici, Amsterdam;

"Occupying Space", Rotterdam.

2004 Eröffnung des Gironcoli Museums im Tier- und Naturpark Schloss Herberstein. Hier wird ihm die bislang

grösste Gesamtschau seiner Werke in Form einer ständigen Schausammlung gewidmet. Im selben Jahr öffnet die Kunst- und Eventlocation Gironcoli Kristall, Wien.
Er beendet seine Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste.
Ausstellungen: Sammlung Essl, Klosterneuburg; Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt;
Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; Galerie Karl Pfefferle, München.

2003 Teilnahme an der 50. Biennale di Venezia als Repräsentant Österreichs;

Galerie Karl Pfefferle, München: "Skulpturen und Arbeiten auf Papier".

2002 Galerie Hofstätter, Wien.

2001 Schloss Ambras, Innsbruck: "Unter freiem Himmel";

Galerie Chobot, Wien: "Bruno Gironcoli Objekte, Zeichnungen".

2000 Galerie Altnöder, Salzburg: "Bruno Gironcoli Skulpturen und Zeichnungen".

1999 Kunstforum beim Rathaus, Hallein: "Sculptura Austriae";

Champs Elysées, Paris: "Les Champs de la Sculpture 2000"; u.a.

1998 Museion - Museum für Moderne Kunst, Bozen: "Versus 2000";

Palais des Beaux Arts, Brüssel: "Austria im Rosennetz";

Galerie Elisabeth und Klaus Thomann, Innsbruck: "Sculptura Austriae".

1997 "Die Ungeborenen", Österreichisches Museum für angewandte Kunst, Wien.

1994 Einzelausstellung: Galerie Bienenstein, Wien.

!993 Einzelausstellung: Galerie Sechzig, Feldkirch.

1992 gezeigt werden grossformatige Papierarbeiten in der New Yorker Galerie Ulysses.

1990 in seinen Arbeiten auf Papier entwickelt er eine neue Formensprache. Diese Arbeiten werden in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, gezeigt und wandert weiter nach Klagenfurt,

Zagreb und Ljubljana. Im selben Jahr findet im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien eine Ausstellung

mit 11 grossformatigen Plastiken aus den Jahren 1980 1990 statt.

1986 steirischer herbst: "Väterliches-Mütterliches";

Einzelausstellung: Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz.

1981 Einzelausstellung: Kunstverein, Frankfurt.

1978 Einzelausstellungen: Städtische Galerie im Lenbachhaus, München;

Galerie im Taxispalais, Innsbruck;

Salzburger Kunstverein, Künstlerhaus Salzburg;

steirischer herbst;

Kulturhaus Graz; Galerie Krinzinger, Innsbruck.

1977 seine erste umfassende Ausstellung seiner Werke wird von Peter Weiermair und Armin Zweite im Museum des 20. Jahrhunderts in Wien zusammengestellt. Weitere Stationen dieser Ausstellung sind in München, Innsbruck und Frankfurt. Einzelausstellung: Galerie Schapira & Beck, Wien.
Er übernimmt als Nachfolger von Fritz Wotruba die Leitung der Bildhauerschule an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

1975 Einzelausstellung Schloss Porcia, Spittal/Drau, Galerie Grünangergasse, Wien

1974 Einzelausstellung Kärntner Landesgalerie, Klagenfurt, Kulturhaus Graz, Galerie Leonhardt, München.

1973 Einzelausstellung Galerie Frantzius, München.

1972 Einzelausstellung: Galerie Krinzinger, Bregenz und Innsbruck.

1971 1976 er beginnt mit in den Raum ausgebreiteten Objektarrangements.
1971 Vertreter Österreichs auf der Biennale São Paolo.
1970 Einzelausstellung im Museum des 20. Jahrhunderts, Wien und es folgt seine erste
Einzelausstellung in D Galerie Appel & Fertsch, Frankfurt. Zudem erscheint seine erste Publikation in diesem Jahr (Alfred Schmeller: Bruno Gironcoli, Museum des 20. Jh., Wien 1970).
1969 er präsentiert seine Arbeiten auf der Kunstmesse in Köln.
1968 "Super Design" in der Galerie nächst St. Stephan (Gruppenausstellung).
1967 in derselben Galerie findet seine erste Einzelausstellung statt.
1966 er nimmt an seiner ersten Gruppenausstellung "Konfrontation 1966" in der Galerie Heide Hildebrand, Klagenfurt teil.
1964 1965 er fertigt Drahtplastiken, darauf folgen Mitte der sechziger Jahre Polyesterobjekte. Parallel zu den Plastiken entstehen Arbeiten auf Papier, die sich aus seinen Skulpturen entwickeln. Sie dienen zudem als Skizzen bzw. Vorzeichnungen für seine Plastiken.

Preise und Stipendien  pfeil

1995 Kulturpreis der Stadt Villach

1993 Auszeichnung mit dem Grossen Österreichischen Staatspreis für bildende Kunst;

1989 "Österreichischer Skulpturenpreis der Ersten Allgemeinen Generali-Foundation"

1979 Würdigungspreis für Bildende Kunst vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst

Publikationen pfeil

(Auswahl)

 

Bruno Gironcoli: Die Skulpturen 1956-2007

Hrsg. Bettina M. Busse

Text von Bettina M. Busse, Werner Hofmann, Kasper König, Peter Noever, Peter Weiermair, Armin Zweite,...
2008. 404 Seiten, 406 Abb., davon 268 farbig
Erscheinungstermin: Februar 2008
ISBN 978-3-7757-1925-4

 

Die Sammlung Gironcoli
herausgegeben von Bruno Gironcoli, B Gironcoli Museum, 2004
ISBN 3902095024

 

Bruno Gironcoli
Von Bruno Gironcoli , Armin Zweite Veröffentlicht 1990
Ritter, 159 Seiten ISBN 3854150822
Herausgeber: Museum moderner Kunst, 1090 Wien, Fürstengasse 1

 

Weblinks

Bruno Gironcoli-Museum